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FÖRDERPROGRAMM Werk.Klasse. 2018/2019

Handwerksprojekte für 3. bis 8. Klassen aller Schularten

Veröffentlicht am 16.01.2018

Zum zweiten Mal schreibt die Stiftung Ravensburger Verlag unter dem Motto Werk.Klasse. landesweite Förderprogramme aus, um das Interesse von Schülerinnen und Schülern an handwerklichen Tätigkeiten anzuregen. Schulen aller Schularten in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg können sich mit Projekten für 3. bis 8. Klassen im Schuljahr 2018/19 bewerben. Über die Mittelvergabe entscheidet eine Jury. Die Projekte können während oder außerhalb des Unterrichts stattfinden. Wie für das Projekt Kunst.Klasse. würdigt die Stiftung die Ergebnisse anschließend mit einer Online-Ausstellung.
Die Stiftung lehnt sich mit Werk.Klasse. an ihr Förderprogramm Kunst.Klasse. an, das seit neun Jahren mit hoher Resonanz in mehreren Bundesländern läuft. In der Pilotrunde des Programms Werk.Klasse. hatten 16 baden-württembergische Schulen 45.591 Euro Preisgeld erhalten. Die Projekte Werk.Klasse. und Kunst.Klasse. werden im Jahreswechsel ausgeschrieben (Werk.Klasse. und www.kunstklasse.com).

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 20. April 2018. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen sind unter Werk.Klasse. zu finden.

"Kinder erhalten nur noch selten Möglichkeiten, in ihrer Freizeit oder im Schulalltag handwerkliche Tätigkeiten kennen zu lernen", begründet Stiftungsvorstand Johannes Hauenstein das Engagement. "Wo kann ein Kind noch die Freude am selbst gestalteten Werkstück erleben? Haptische Materialerfahrung und feinmotorische Schulung haben in der Schule kaum noch ihren Platz."
Die Stiftung Ravensburger Verlag wolle mit dem Projekt Werk.Klasse. auch den Stellenwert handwerklicher Bildung stärken, betonte Hauenstein. Die Teilnahme an einem handwerklichen Projekt könne ebenso wie das Förderprogramm Kunst.Klasse. dazu beitragen, dass Kinder ohne Leistungsdruck kreativ sein können. "Wir freuen uns, dass Lehrer und Eltern in der Pilotrunde das Angebot Werk.Klasse. gut angenommen haben, deshalb setzen wir es fort."

Das Kultusministerium Baden-Württemberg und das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern unterstützen das Förderprogramm durch Veröffentlichungen in ihren Medien und Informationen an Schulen.

Die Jurys für das Projekt Werk.Klasse.:

Beide Jurys arbeiten unter der Schirmherrschaft des Künstlers Professor Stephan Balkenhol und unter Federführung der Kunsterzieherin und Konrektorin Gudrun Teumer-Schwaderer (bzp Bildungszentrum Parkschule Kressbronn).

Für Baden-Württemberg:
  • Renate Flagmeier
    (Leitende Kuratorin des Werkbund-Archiv – Museum der Dinge Berlin);
  • Prof. Dr. Markus Holzbach
    (Professor für Materialdesign am Fachbereich Design der Kunsthochschule HFG Offenbach);
  • Thomas Putze
    (Freier Bildhauer und Performance-Künstler, Lehrender an der Freien Kunstakademie Nürtingen);
  • Ulrich Schwille
    (Freier Architekt in Reutlingen, Landesvorstandsmitglied der Architektenkammer Baden-Württemberg, Begleitung der Initiative "Architektur macht Schule");
  • Dr. Christiana Stahl
    (Regierungsschuldirektorin, Stuttgart).

Für Mecklenburg-Vorpommern:
  • Renate Flagmeier, Prof. Dr. Markus Holzbach, Thomas Putze
    (Funktionen siehe Baden-Württemberg);
  • Nikolaus Bois
    (Fachreferent im Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern);
  • Bernd Wöhlbrandt
    (Fortbildner und Autor, Werklehrer an der Bertolt Brecht Schule Wismar).

Zum Bewerbungs-Verfahren:

Schulen mit Schüler/innen der Klassen 3 bis 8 (8- bis 14jährige) aller Schularten können sich mit einem Antragsformular um Fördermittel für das Projekt im Schuljahr 2018/19 bewerben. Sie machen in diesem Antrag Angaben zum Konzept, zur geplanten Realisierung, zu den Sachkosten und benennen einen Ansprechpartner in der Schule. Auch die beteiligten Handwerker, Designer, Architekten, Ateliers, Institutionen und sonstige Personen werden aufgeführt. Einsendeschluss ist der 20. April 2018. Die Jury bewertet die Anträge und wählt diejenigen Projekte aus, die Fördermittel erhalten sollen. Es stehen pro bewilligtem Antrag bis 3000 Euro zur Verfügung. Bis Ende Juni 2018 werden die Preisträger benachrichtigt.
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